Mitatbeiterführung

Mitarbeiterführung leicht gemacht

Wer vor der Aufgabe steht, Mitarbeiter zu führen, zu motivieren und insgesamt dafür zu sorgen, dass im Sinne des Unternehmens gehandelt wird, steht oftmals einer nur sehr schwer lösbaren Problematik gegenüber.

Insbesondere dann, wenn eine Führungsaufgabe neu übernommen wurde, werfen sich sogleich viele Fragen auf, deren richtige Beantwortung einerseits über den zukünftigen Erfolg entscheidet und andererseits auch das Scheitern in sich trägt, wenn es nicht gelingt, die richtigen Antworten zu finden.

Für die frisch gebackene Führungskraft stehen sogleich die Fragen im Raum:

  • Werde ich von meinen Mitarbeitern respektiert?
  • Werden die Mitarbeiter widerspruchslos meine Anweisungen befolgen?
  • Habe ich genug Autorität, mich durchzusetzen?
  • Wie reagiere ich, wenn sich Konflikte abzeichnen?
  • Muss ich einen bestimmten Führungsstil anwenden?
  • Wie motiviere ich die Mitarbeiter nachhaltig?
  • Muss ich meine Persönlichkeit grundlegend ändern?

Diese und ähnliche Fragen werden sich sicherlich viele stellen, die ein erstes Mal Personalverantwortung tragen. Und für viele mag sich bei der Beantwortung der eigenen Fragen Unsicherheit einstellen und eine riesige, nahezu undurchdringliche Wand auftürmen.

Doch die Sorgen sind unbegründet, wenn wir
 

Mitarbeiterführung ganz einfach als feinfühligen Umgang mit unseren Mitmenschen begreifen

Ganz abseits von den inflationären Fachbegriffen in der Personalführung, sehen wir in den Mitarbeitern den Menschen mit seinen Bedürfnissen, Wünschen, Träumen und Zielen.

.Nehmen wir dies als Maßstab in in der Personalführung und verhalten wir uns dementsprechend den uns anvertrauten Mitarbeitern gegenüber:

1. Wir nehmen uns selbst nicht zu wichtig
Wir müssen unseren Mitarbeitern nicht ständig beweisen, wie unersetzlich, bedeutend und außergewöhnlich wir sind.

2. Wir bleiben natürlich
Wir bleiben authentisch und versuchen nicht, in eine Rolle zu schlüpfen, die nicht unserer Persönlichkeit entspricht. Und selbstverständlich verzichten wir auf eine einstudierte Körpersprache.

3. Wir kritisieren nicht
Statt zu kritisieren, versuchen wir den Anderen zu verstehen und ihm neue Wege aufzuzeigen.

4. Wir suchen Fehler zuerst bei uns selbst
Nichts ist leichter, die Fehler bei anderen zu suchen. Doch wenn wir ehrlich zu uns sind, werden wir schnell feststellen, dass auch wir meist einen großen Anteil an Mitschuld tragen. Diese Erkenntnis beeinflusst den Umgang mit den Mitarbeitern äußerst positiv.

5. Wir versetzen uns in die Lage des Mitarbeiters
Wenn wir uns in die Lage des Anderen versetzen, können wir leicht die Reaktionen auf unser eigenes Verhalten anderen Gegenüber vorausahnen. Dies gibt uns die Chance, den Mitarbeiter so zu behandeln, wie wir auch selbst behandelt werden möchten - zum Vorteil beider Seiten.

6. Wir geben unseren Mitarbeitern das Gefühl, dass sie wichtig sind
Jeder Mensch möchte wichtig und bedeutend sein. Vermitteln wir unseren Mitarbeitern dieses Gefühl, können wir ihrer Zuneigung und Verbundenheit sicher sein.

7. Wir schenken Lob und Anerkennung
Lob und Anerkennung motiviert und macht neue Leistungsreserven frei. Dazu wird der Lobende als sympathisch empfunden. Und selbstverständlich: Wir loben nur, wenn es hierzu einen nachvollziehbaren Anlass gibt - ansonsten verkehrt sich das Lob in sein Gegenteil.


Beherzigen wir diese nur wenigen grundsätzlichen Verhaltensregeln, sind die ersten Hürden der Mitarbeiterführung genommen und unserer erfolgreichen Zukunft als Führungskraft steht nichts mehr im Wege.

Und wer diese Regeln anwendet, wird schnell feststellen, dass

Mitarbeiterführung und Mitarbeitermotivation

Freude macht - den Mitarbeitern und der Führungskraft.

 

Mehr zu den Themen Mitarbeitermotivation und Mitarbeiterführung erhalten Sie auf den Seiten der wfv-werkstatt

Mitarbeiterführung & Mitarbeitermotivation

und bei den sehr tiefgehenden Themen rund um die Personalführung auf

Mitarbeiter führen und motivieren 

 

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